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Die wichtigsten Konjunkturindikatoren (Teil 1)
Die Konjunkturindikatoren sagen aus, in welcher (volks-)wirtschaftlichen Phase sich die Gesamtwirtschaft, Unternehmen und private Haushalte aktuell bewegen. Hierzu werden in regelmäßigen Abständen Befragungen erhoben, die Informationen und Prognosen über Ihre derzeitige und zukünftige Lage informieren sollen.
Eine der sechs wichtigsten Konjunkturindikatoren ist der Ifo-Geschäftsklima-Index, ein sogenannter Frühindikator.
Der Ifo-Geschäftsklima-Index
Der Geschäftsklima-Index informiert über die aktuelle Geschäftslage der deutschen Unternehmen und verschafft einen Überblick über die Erwartung deren Wirtschaftlage der nächsten sechs Monate.

Besonders Börsenspekulanten schätzen diesen Index, aufgrund der Zuverlässigkeit.
Stefan Schneider, Leiter der Makrotrendanalyse der Deutschen Bank, stuft den Indikator "als sehr wichtig ein, da die Daten aus erster Hand kommen" (Focus-Money)
Dieser Index basiert auf monatlichen Prognosen von ca. 7000 Unternehmen, aus dem verarbeitendem Gewerbe, dem Bauhauptgewerbe und dem Groß- und Einzelhandel.
Die Befragungen erfolgen immer in der ersten Woche des neuen Monats schriftlich per Fragebogen an die teilnehmenden Unternehmen. In der dritten Woche desselben Monats ist Aufnahmeschluss und am ersten Montag in der vierten Woche wird der aktuelle Index dann bekannt gegeben.
Der aktuelle Stand besagt, dass sich der Ifo-Index im Juli 2009 mit 87,3 Punkten (Juni: 85,9, Mai: 84,3, April: 83,8) zum viertel Mal in Folge verbessert, jedoch noch nicht vollkommen stabilisiert hat. Die Durchschnittswerte der vergangenen acht Jahre liegen bei 96,6 Punkten.
Bericht 1 von 6. In der nächsten Ausgabe lesen Sie einen weiteren Teil zu den Konjunkturindikatoren.
Wird fortgesetzt mit ZEW-Konjunkturerwartung Deutschland.
WebSites und Quellen: