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Weiterbildung - wie wichtig ist der ständige Fortschritt für Ihr Unternehmen
Als Grundlage dieses Artikels, berufe ich mich auf einen Vortrag von Dr. Prof. Gerd Gidion, aus dem Institut der Berufspädagogik an der Universität Karlsruhe. Der Vortrag fand gestern Abend im Hörsaal der IHK Karlsruhe statt und bot mit seiner anschließenden Diskussionsrunde interessantes und neues Denkmaterial zum Thema Bildung und Weiterbildung.
Dr. Seifert lies uns zu Beginn des Vortrages wissen, dass Weiterbildung ein Thema sei, mit dem man sich in Zukunft stärker denn je befassen werde.
Eine interessante Darstellung liefert Herr Gidion gleich zu Anfang.
Lernen sei nicht gleich zu stellen mit Bildung. Lernen sei ein Prozess der einem "momentanen Hineinfinden" gleichzusetzen ist, wir lernen uns Situationen anzupassen uns auf Kunden und Projekte einzustellen. So ist das lernen mehr ein Einstellen auf eine zeitlich begrenzte Situation als das aneignen von Fertigkeiten für den alltäglichen Gebrauch im Geschäftsleben.
Ein Punkt der sich außerdem aus dem gestrigen Abend heraus kristallisiert hat war, dass obwohl das "Lernen" in den Betrieben stätig zunimmt, die in Anspruch genommenen Weiterbildugnsmaßnahmen zurück gehen.
Das läge nach Meinung von Prof. Gidion daran, dass die Betriebe intern immer mehr mit Wissen versorgen und verschiedenste Teilbereiche vom Wissen des gesamten Unternehmens und nicht nur Ihrer Abteilung profitieren.
Durch Firmenblogs, Unternehmenswikis und modernste online-Konferenz Tools, befragt so der Mitarbeiter aus Norwegen den "Kollegen" in Italien und holt sich seinen Input so immer mehr aus dem eigenen Unternehmen.
Die Bereitstellung von Hilfsmitteln in den Unternehmen sei in den letzten Jahren enorm angestiegen, so versuchen die Unternehmen Ihren Mitarbeiter durch zahlreiche technische Neuerungen und Diagnosetools, so wie das Bereitstellen von speziell ausgebildeten Fachkräften Informationen aus erster Hand zu liefern, so dass sie Beschaffung von Hilfe zu einem bestimmten Thema, das "Lernen" an sich, heut zu Tage viel mehr im Betrieb an sich stattfindet, als das es die konventionellen Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nimmt.
Des weiteren entfernen sich die Unternehmen zunehmend von Weiterbildungen gesamter Mitarbeiterstämme und entdecken immer mehr das Individuum in Ihren Mitarbeitern. Die Förderung des Einzelnen in eine Richtung die genau auf ihn abgestimmt ist wird den Unternehmen immer wichtiger und bringt nach ersten Untersuchungen eine messbar stärkere Förderung für das Unternehmen. Dabei spielt das Alter keineswegs eine entscheidende Rolle, ob alt ob jung die Lernmotivation und Lernbereitschaft hängt mehr davon ab wie sehr die Maßnahmen auf den Einzelnen angepasst wurden.
Der Vortrag sowie die Diskussionsrunde gaben Denkanstoße und interessanten Input zum Thema Bildung und Weiterbildung von Mitarbeitern. Ich bin mir sicher, in einigen Unternehmen dürfte dass zu heißen Diskussionen führen, was meint Ihr?!