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Der Einkaufsmanager-Index (Euro Zone) (Teil 3 der Konjunkturindikatoren)
Die Konjunkturindikatoren sagen aus, in welcher (volks-)wirtschaftlichen Phase sich die Gesamtwirtschaft, Unternehmen und private Haushalte aktuell bewegen. Hierzu werden in regelmäßigen Abständen Befragungen erhoben, die Informationen und Prognosen über Ihre derzeitige und zukünftige Lage informieren sollen.
Eine der sechs wichtigsten Konjunkturindikatoren ist der Einkaufsmanager-Index.
Einkaufsmanager-Index Euro-Zone
Der Einkaufsmanager-Index (Euro-Zone) basiert auf monatlichen Umfragen von Unternehmen aus dem europäischen Raum. Das Umfragesystem ist in allen teilnehmenden Ländern identisch und ist so gut vergleichbar mit den internationalen Ergebnissen.
Die Befragungen zeigen Ergebnisse über die Veränderungen im Bereich der Produktion, Auftragsabteilung, Beschäftigung, Lagerhaltung, welche vom britischen Marktforscher "Markit Economics" durchgeführt werden.
An der Umfrage nehmen Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Österreich und den Niederlanden teil. Diese Befragungen werden als zuverlässig gewertet, da sie auf Tatsachen und nicht auf Meinungen basieren.
Der aktuelle Stand zeigt, dass die Konjunktur auf gutem Wege ist. "Der Gesamtindex sei von 47,0 Punkten im Vormonat auf 50,4 Punkte im August gestiegen" teilte das Forschungsunternehmen Markit am vergangenen Donnerstag in London mit. Die Gradmessung hält sich an die 50-Punkte-Skala. Liegen die Werte unter 50 Punkten, deutet dies auf eine "wirtschaftliche Flaute hin." Derzeit aber geht der Trend nach oben. Das lässt sich auch daran erkennen, dass der Index den sechsten Monat in Folge die Punkte nach oben klettern ließ.
Bericht 3 von 6
In der nächsten Ausgabe lesen Sie einen weiteren Teil zu den Konjunkturindikatoren.
WebSite:
Markit: www.markiteconomics.com
Börsen Express: www.boerse-express.com
Quelle:
Focus-Money 30/2009, Börsen Express