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Mozilla Firefox löst den Internet Explorer an der Spitze der Browser ab
Anfang Dezember 2009 meldete die Unternehmensberatung Fittkau & Maß, dass Firefox der langjährigen Internet Explorer-Dominanz ein Ende gesetzt habe. "Über zehn Jahre lang war der Internet Explorer von Microsoft der meistgenutzte Browser im Internet - jetzt verdrängt Firefox seinen Konkurrenten auf Platz zwei", heißt es im Blog des Unternehmens. So kommt laut einer Internetnutzeranalyse der Fuchs von Mozilla mittlerweile auf einen Marktanteil von 45,6 Prozent, der Konkurrent mit dem blauen "e" auf 44,4 Prozent.
Die Browser-Meldung des Jahres 1995 war laut einem Bericht in der Zeitschrift CIO übrigens die folgende: Der Internet Explorer (Marktanteil: 49 Prozent) hat den Netscape Navigator (46 Prozent) als führenden Browser abgelöst. Durch das Anteilswachstum des Firefox ist der Browsermarkt nun wieder in Bewegung geraten. Zusätzlich dürfte er in Zukunft noch mehr Dynamik entwickeln: Denn Windows-Nutzer finden in Zukunft nicht mehr nur den Explorer als einzigen installierten Browser vor, sondern können sich ab März 2010 über ein Auswahlfenster zwischen zwölf verschiedenen entscheiden. Dazu hat sich Microsoft unter Druck der EU-Kommission freiwillig verpflichtet. Die Kommission hatte dem Unternehmen eine Verzerrung des Wettbewerbs vorgeworfen; durch sein Entgegenkommen Mitte Dezember umgeht der Windows-Hersteller ein sattes Bußgeld.
Quelle: http://www.gulp.de/kb/org/berufumfeld/trashpoll_5009_f.html